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© Kaus Tykwer / Diakonie RWL

URAK-West im Gespräch mit der Jugendhilfe

18. Juli 2025

Eine verantwortungsvolle Aufgabe der URAK-West ist das Benennen von Strukturen, die sexualisierte Gewalt ermöglicht haben und ermöglichen. Deshalb informiert sich das Gremium regelmäßig über den aktuellen Stand von Präventionsarbeit in diakonischen und kirchlichen Einrichtungen.

Am Mittwoch begrüßte die stationäre Jugendhilfe Einrichtung der Ev. Jugendhilfe Recklinghausen #die URAK-West zu einem intensiven und offenen Austausch über aktuelle Entwicklungen mit kritischem Blick auf #Prävention und #Selbstbestimmung.

Besonders bereichernd war der direkte Dialog zwischen Jugendlichen, Mitarbeitenden, Geschäftsführung #ChristaStüve #DrDietmarKehlbreier und der Kommission.

„Wir freuen uns über Ihren Besuch, um von Ihrer Perspektive etwas für unsere Arbeit heute und in der Zukunft zu lernen.“ So #ChristaStüve – Geschäftsführerin Diakonisches Werk im KK RE

Frau Müller-Witt, stellv. Fraktionsvorsitzende der #SPD-Landtagsfraktion NRW, zeigte sich beeindruckt von der Offenheit, mit der junge Menschen ihre Perspektiven auf Hilfen teilten. Auch Frau Spoo-Ludwig, Leiterin des Ressort Jugend- und Familie des Saarlandes, betonte die Bedeutung dieses Austausches für die Arbeit der Kommission.

„Jugendhilfe und Gewaltprävention treffen sich in unseren Haltungen: Wir brauchen die Transparenz gegenüber Behörden und Kostenträgern, um nicht alleine Qualität zu verbessern. Es geht um die Beteiligung unserer Klient*innen, ihre Rechte zu kennen und zu formulieren – wie beim Kinderrechtskatalog und der Methode der „gerechten Gemeinschaft“. Wir reden selbstkritisch von „Kotrollillusion“: Leitungen müssen Vertrauen in ihre Mitarbeitenden vor Ort stärken, damit Fehler und Krise offen bearbeitet werden.“ #DrDietmarKehlbreier – Geschäftsführer #Diakonie im KK RE

Heinrich Thesing stellte als Dienststellenleiter gelungene Beispiele präventiver Arbeit vor – ohne dabei Risiken im Hilfesystem auszublenden oder zu beschönigen.

Ein besonders wichtiges Signal war der verantwortungsvolle Umgang mit der Vergangenheit: Die Vereinbarung des Runden Tisches Heimerziehung werden ernst genommen. Die Akten ehemaliger Bewohner*innen wurden und werden nicht vernichtet, sondern archiviert und zugänglich gemacht. Denn Transparenz ist ein zentraler Baustein von #Gewaltprävention – und ein wirksames Mittel gegen #Machtmissbrauch.

Ein starkes Zeichen für gelebte #Verantwortung, #Offenheit und die kontinuierliche Weiterentwicklung von Jugendhilfe!

#Jugendhilfe #Aufarbeitung #Prävention #Transparenz #Gewaltprävention #Machtkritik #Partizipation #Heimerziehung #SozialeArbeit